Neue Kältetechnik: Was ändert sich, was bleibt

Neue Kältetechnik mit mehr Leistung im Tieftemperaturbereich

Unsere neue CO2 Kältetechnik erreicht in unseren Klimaschränken und Temperaturkammern eine Prüfraumtemperatur von bis zu -50°C. Dabei ist sie im Tieftemperaturbereich leistungsstärker als die bisherige -40°C Kältetechnik. Am für viele Prüfnormen kritischen Punkt bei -40°C ist mit der neuen Kältesätzen noch signifikant Kälteleistung bzw. Wärmekompensation vorhanden. Traditionelle, einstufige Kältetechnik kann Prüflinge unter -30°C kaum noch abkühlen.

In allen Prüfkammern von Weiss Technik wird die bisherige -40°C Kältetechnik durch neue CO2-basierte Kältetechnik ersetzt, ohne den Aufbau, die Anschlüsse und Abmaße der Geräte zu verändern. Auch die Umgebungsparameter bleiben gleich. Infrastruktur wie Kühlwasser, Anschlussstecker und Zubehör können weiterverwendet werden. Nur wenige technische Parameter ändern sich.


Interview über die Auswirkungen auf die Kältetechnik und die entscheidenden Vorteile von CO₂ als Kältemittel.

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Geräte mit CO2-Kältetechnik

Neu: Sicherungen mit 300mA wegen Frequenzumrichtern erforderlich

Die Kühlwassertemperatur bleibt gleich: 12-28°C.

Bis 35°C Umgebungstemperatur sind kein Problem.

Die Abmaße, die Größe und die Aufstellfläche aller Geräte bleiben gleich.

Die neue Simpac 2.0 Steuerung hat einen Ringspeicher, Linux, und NTP.

Ein elektronischer Kühlwasser-Regler erlaubt einen niedrigeren Wasserdruck.

Die neue CO2-Kältetechnik kann bis -50°C kühlen.

Stromaufnahme und Stromverbrauch sind niedriger als bisher.

Weniger Schalldruckpegel: CO2-Kälte hat kleinere, leisere Bauteile.

IEC 60068-2-14 Nb: Ausreichend Wärmekompensation in der Haltephase bei -40°C. Kein Kaskadensystem nötig.

Systemdruck bis 120 bar, aber deutlich kleinere Querschnitte und Volumen. Kein Problem mit der Druckgeräterichtlinie.

CO2 hat GWP1 und ist nicht brennbar.