WT69 wird zu R-469A – ASHRAE zertifiziert neues Kältemittel

Offizielle Anerkennung durch Prüfprozess

weisstechnik hat mit WT69 eine Alternative zu R23 entwickelt, die einen um 90% reduzierten GWP-Wert hat. Jetzt wurde WT69 als Klasse A1/A1 Kältemittel zertifiziert. Der ASHRAE Branchenverband (American Society for Heating and Air-Conditioning Engineers) ist die weltweit anerkannte Instanz, wenn es um die Prüfung und Zertifizierung von neuen Kältemitteln geht. Mit der Zertifizierung bestätigt der Verband, dass WT69 auch bei Leckage nicht brennbar und nicht toxisch ist. WT69 erhält die Nummer R-469A (Veröffentlichung ausstehend) und ist ab November im Handel verfügbar.

Offizielle Anerkennung durch Prüfprozess
Das neue Kältemittel WT69 / R-469A wurde entwickelt, um eine deutlich im GWP-Wert reduzierte Alternative für R23 bei Tiefkälte-Anwendungen zu bieten. Die Zertifizierung durch die ASHRAE bestätigt den Erfolg der Entwicklungsarbeit. Sie erfolgte nach einer intensiven Prüfung durch ein Fachgremium und nach Ablauf der Einspruchsfrist. Für Betreiber von Umweltsimulationsanlagen bedeutet die Zertifizierung vor allen Dingen Zukunftssicherheit angesichts der nächsten Stufe der F-Gase-Verordnung. WT69 / R-469A hat einen GWP Wert von 1.357 und wird ab Ende des Jahres frei im Handel erhältlich sein. Marketingleiter Steffen Hönlinger: „Wir freuen uns über die Zertifizierung, die unser Engagement belohnt. Mit der R-Nummer haben wir ein Gütesiegel erhalten, das branchenübergreifend Sicherheit gibt und verstanden wird.“

Freie Verfügbarkeit am Markt ab November
WT69 / R-469A wurde von weisstechnik in enger Zusammenarbeit mit der TU Dresden entwickelt. Es wird bis Ende des Jahres in allen kompakten ClimeEvent Klimaprüfschränken mit einer Abkühlrate von 3 bis 5 Kelvin eingesetzt. Ab 2020 werden auch Sondervarianten wie Vibrationsschränke und Klimaprüfkammern mit Temperaturwechselraten bis 20 Kelvin umgestellt werden. Ab Ende November wird WT69 / R-469A durch die TEGA (Technische Gase und Gastechnik GmbH) in Würzburg unabhängig produziert und frei vertrieben werden. Dies stellt den sicheren und fachgerechten Umgang von der Produktion über die Abfüllung bis zu 
Vertrieb und Transport sicher. Janko Förster, Leiter Produktmanagement Weiss Umwelttechnik erklärt hierzu: „Wir freuen uns mit der TEGA einen zuverlässigen und erfahrenen Partner mit entsprechendem Vertriebsnetz gefunden zu haben, der uns helfen wird, WT69 / R-469A fest im Markt zu etablieren.“

Quotenregelung für R23 macht neue Kältemittel erforderlich
Die Kältemittelregulierung für fluorierte Treibhausgase verschärft die Auflagen für Hersteller von Anlagen mit FKW-Kältemitteln deutlich. Damit kommen auch neue Anforderungen auf die Betreiber von Bestandsanlagen hinsichtlich ihrer Prüf- und Dokumentationspflichten zu. Im gleichen Zuge wird sich R23 aufgrund der Quotenregelung weiter verknappen und verteuern. Als einer der weltweit führenden Spezialisten für Umweltsimulations-Prüfsysteme hat weisstechnik diese Auswirkungen frühzeitig erkannt und mit der Entwicklung eines synthetischen Kältemittels für Anlagen im Tiefkältebereich begonnen. Mit WT69 / R-469A präsentiert weisstechnik eine vollwertige Alternative zu R23 mit einem um 90% reduzierten GWP-Wert. Das neue Kältemittel erfordert keine Kompromisse bei Performance, Anwendung und Wirtschaftlichkeit, sichert zuverlässig vergleichbare Testergebnisse und erlaubt die Weiternutzung vorhandener Prüfprofile. Damit bietet WT69 / R-469A eine hohe Investitions- und Zukunftssicherheit. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.weiss-technik.com oder auf der Messe productronica 2019 in München, Halle A2, Stand 239.


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