Laboröfen reduzieren
Engpässe bei Atemschutzmasken

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Interview mit dem Experten

Reiner Wiesehöfer, Vice President Heat Technology, weisstechnik

Ist die Wiederverwendung von Atemschutzmasken sinnvoll?


Mit Blick auf den Vorschlag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eindeutig ja. Denn die Wiederverwendung der Schutzmasken nach einer fachgerechten Dekontamination wirkt der aktuellen Verknappung entgegen und hilft, die Versorgungsengpässe bei Atemschutzmasken abzudämpfen. Dadurch können mehr Menschen mit Masken versorgt werden und die Einrichtungen des Gesundheitswesens gewinnen Zeit, um neue Masken zu besorgen.


Was ist bei der Dekontamination zu beachten?


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Eckdaten der Dekontamination klar definiert: Erhitzung der für die Dekontamination zugelassenen Masken auf +65 bis +70 ºC, trockene Hitze über 30 Minuten. Dabei müssen die Masken personalisiert werden und dürfen im Ofen nicht gestapelt oder übereinandergelegt werden. Diese Vorgaben können wir mit unseren Öfen sehr gut erfüllen.


Welchen Vorteil bieten Lösungen von weisstechnik?


Wir sind spezialisiert auf die präzise Realisierung von thermischen Prozessen in unterschiedlichsten Bereichen. Damit bieten wir Anwendern bei einem so sensiblen Thema wie dem Virenschutz vor allen Dingen eines: Sicherheit. Einerseits die Sicherheit, dass unsere Lösungen zuverlässig funktionieren, andererseits, dass die mit unserer Technik durchgeführten Prozesse alle geforderten Parameter auch zuverlässig einhalten. Und natürlich die Sicherheit, jetzt sofort bewährte Geräte liefern zu können.







Atemschutzmasken sicher dekontaminieren

Bewährte Wärmetechnik einsetzen

Drei Arten von Atemschutzmasken sind im Gesundheitswesen aktuell für den zweimalige Wiedereinsatz nach entsprechender Dekontamination zugelassen: Einmal-Mund-Nasen-Schutzmasken (OP-Masken) zum Schutz Dritter vor einer Tröpfcheninfektion sowie Schutzmasken der Klassen FFP 2 und FFP 3 gemäß DIN 149 zum Schutz der Träger vor Corona-Viren.


Sichere Dekontamination ermöglichen

30 Minuten trockene Hitze, 65 bis 70 ºC

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Dekontaminationsprozess für Atemschutzmasken wie folgt definiert: Die Masken müssen über 30 Minuten bei trockener Hitze auf +65 bis +70 ºC erwärmt werden. Sie müssen personalisiert sein und dürfen nicht gestapelt oder übereinandergelegt werden.


voetschoven

Laboröfen Lab

Kompakt, erprobt und vielfältig einsetzbar: Die Laboröfen Lab sichern die exakte Einhaltung von Temperatur und Trockenheit mit einer Abweichung von +/- 1 ºC in einem Temperaturbereich zwischen +50 und +300 ºC. Darüber hinaus eignen sie sich dank ihrer Vernetzungsmöglichkeiten auch für Industrie 4.0 Anwendungen. Sie sind in drei Größen erhältlich und kurzfristig verfügbar.


Wärme- und Trockenschränke

HeatEvent

Die vielfältig erprobten Trocken- und Wärmeschränke eignen sich für einen größeren Nutzraumbedarf und sichern eine äußerst gleichmäßige Temperaturverteilung im gesamten Innenraum. Sie sind bereits in der Grundausstattung hervorragend ausgestattet und erzeugen Temperaturen bis +400 ºC energieeffizient. Damit können sie auch nach der Corona-Pandemie vielfältig eingesetzt werden.